Sel. John Henry Kardinal Newman

John Henry Newman war ein britischer Theologe, Philosoph und Dichter, der zum Katholizismus konvertierte und Kardinal wurde.


Portrait: Seliger John Henry Kardinal Newman

Wer war John Henry Kardinal Newman?

Geboren wurde John Henry Kardinal Newman am 21. Februar 1801 in London. Im Alter von 15 Jahren hatte Newman ein erstes Bekehrungserlebnis, woraufhin er sich bewusst einem frommen Anglikanismus zuwandte. Er studierte von 1817-1822 am Trinity College der Universität Oxford und im April 1822 zum Professor ans Oriel College berufen, wo er bis 1832 wirkte. Am 28. Mai 1825 empfing Newman die anglikanische Priesterweihe in Oxford und wurde ab 1828 Pfarrer an der Universitätskirche zu Oxford sowie ab 1831 auch Universitätsprediger. Im Jahr 1833 wurde Newman Mitherausgeber der „90 Tracts for the Times“ und begann allmählich an seiner anglikanische Überzeugung zu zweifeln. In den Jahren 1841 und 1846 zog er sich nach Littlemore zurück. Er legte das Pfarramit nieder und trat hier am 9. Oktober 1845 zur katholischen Kirche über, um anschließend für theologische Studien nach Rom zu gehen. Schließlich wurde er am 30. Mai 1847 in Rom zum katholischen Priester geweiht. Anschließend kehrte Newman nach England zurück und gründete mit mehreren Priestern und Brüdern das erste Oratorium des Hl. Philipp Neri in Maryvale. In den Jahren von 1851 bis 1857 war er erster Rektor der Katholischen Universität von Dublin. Papst Leo XIII. ernannte Newman am 14. März 1879 zum Kardinal. Newman verstarb am 11. August 1890 im Oratorium von Birmingham.
Am 19. September 2010 wurde John Henry Newman von Papst Benedikt XVI. in Birmingham seliggesprochen. Seinen Gedenktag begeht die Kirche alljährlich am 9. Oktober.


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Ich bin berufen


Ich bin berufen,
etwas zu tun oder zu sein,
wofür kein anderer berufen ist.
Ich habe eine Platz
in Gottes Plan auf Gottes Erde,
den kein anderer hat
Ob ich reich bin oder arm,
verachtet oder geehrt bei den Menschen,
Gott kennt mich
und ruft mich
bei meinem Namen


Gebet um Ganzhingabe

O Herr, ich gebe mich ganz in Deine Hände. Mache mit mir was Du willst. Du hast mich für Dich geschaffen. Ich will nicht mehr an mich selber denken. Ich will Dir folgen.Was willst Du, dass ich tun soll ? Geh Deinen Weg mit mir. Was Du auch forderst, ich will es tun. Ich opfere Dir die Wünsche, die Vergnügungen, die Schwächen, die Pläne, die Meinungen, dich mich von Dir fernhalten und mich auf mich selbst zurückwerfen. Mache mit mir, was Du willst. Ich feilsche um nichts. Ich suche nicht im voraus zu erkunden, was Du mit mir vorhast. Ich will das sein, wozu Du mich haben willst; ich will all das, wozu Du mich machen willst. Ich sage nicht: ich will Dir folgen, wohin Du gehst; denn ich bin schwach. Aber ich gebe mich Dir, dass Du mich führst, gleich, wohin. Ich will Dir im Dunkel folgen und bitte nur um Kraft für meinen Tag.

O Gott, Du bist so wundervoll bei mir gewesen alle Tage meines Lebens. Du wirst mich auch ferner nicht verlassen. Ich weiß es, obschon ich keine Rechte vor Dir habe. Lass mich meinen Weg nicht gehen, ohne an Dich zu denken. Lass mich alles vor Dein Angesicht tragen, um Dein Ja zu erfragen bei jedem Wollen und Deinen Segen für jedes Tun. Wie die Sonnenuhr von der Sonne, so will ich allein bestimmt sein von Dir. So sei es, mein Jesus Christus. Ich gebe mich dir ganz.


Gebet zu Jesus um missionarischen Eifer

Lieber Jesus,
hilf uns, Deinen Wohlgeruch zu verbreiten, wohin wir auch gehen. Durchflute unsere Seelen mit Deinem Geist und Deinem Leben.

Durchdringe unser ganzes Sein und nimm es so vollkommen in Besitz, dass unser Leben ein reiner Abglanz Deines Lebens wird.

Strahle durch uns und sei so in uns, dass jeder Mensch, dem wir begegnen, Deine Gegenwart in unseren Seelen spürt. Gib, dass wer uns anblickt, nicht mehr uns, sondern nur noch Dich sieht. Bleib bei uns, damit wir zu leuchten beginnen, wie Du leuchtest, so zu leuchten, dass wir selbst anderen ein Licht werden.

Alles Licht, o Jesus, kommt von Dir allein und nichts von uns.

Du bist es, der anderen durch uns leuchtet.

Auf diese Weise wollen wir Dich preisen, wie Du es am meisten liebst: Indem wir denen leuchten, die um uns sind. Wir wollen Dich verkünden, ohne zu „predigen“, nicht mit Worten, sondern mit dem, was wir sind, mit der gewinnenden Kraft, mit der anziehenden Macht unseres Verstehens: mit einer Liebe zu Dir, deren sichtbare Fülle in unseren Herzen lebt.
Amen.


In Deinen Armen bin ich sicher

Mein Herr und Heiland, in Deinen Armen bin ich sicher. Wenn Du mich hältst, habe ich nichts zu fürchten: wenn Du mich aufgibst, habe ich nichts zu hoffen. Ich weiß nicht, was vor meinem Tod über mich kommen wird; ich kenne die Zukunft nicht, aber ich vertraue auf Dich. Ich bitte Dich, mir zu geben, was gut ist für mich und mir das zu nehmen, was mein Heil gefährdet. Ich bitte Dich weder um Reichtum noch um Armut, sondern stelle alles Dir anheim, denn Du weißt alles und ich nichts. Wenn Du mir Schmerzen und Kummer schickst, schenke mir die Gnade, sie recht zu tragen, bewahre mich vor Missmut und Selbstsucht! Wenn Du mir Gesundheit, Kraft und Erfolg gibst in dieser Welt, so halte mich immer auf der Hut, dass diese großen Güter mich nicht von Dir trennen! Du mein Herr, der am Kreuze für mich Sünder starb, gib, dass ich Dich erkenne, an Dich glaube, Dich liebe und Dir diene: dass ich stets Deine Ehre suche, für Dich und in Dir lebe: dass ich dem Nächsten ein gutes Beispiel gebe! Und lass mich sterben zu der Zeit und auf die Weise, die Dir zur Verherrlichung und mir zum Heile gereicht!
Amen


Bleibe bei mir!

Mein Gott, mein Erlöser, bleibe bei mir! Fern von Dir müsste ich welken und verdorren. Zeigst Du Dich mir wieder, blühe ich auf in neuem Leben. Wie kann ich Dich aber halten? Nein, nur bitten kann ich: Herr, bleibe bei mir, denn es will Abend werden! Bleibe bei mir, bis einst der Tod mich herausrührt aus diesem finstern Erdental! Ja, Jesus, bleibe Du bei mir für immer! Sinkt meine Natur entkräftet zusammen, dann lass Deine Gnaden um so reichlicher fließen! Du bist das Licht, das nie verlöscht, die Flamme, die immer lodert — bleibe, und vom Glanz dieses Lichtes beschienen, werde ich selbst Licht, anderen zu leuchten. Aber dieses Licht stammt ganz von Dir, kein Strahl von mir. Ich bin nur wie das Glas, durch das Du den anderen scheinst. Erleuchte sie mit Deinem Lichte, gleichwie Du mich erleuchten mögest! Lass mich zu Deinem Ruhm Deine Wahrheit und Deinen Willen verkünden, Herr! Nicht durch tönendes Wortgepränge, sondern durch die Stille Kraft der tätigen Liebe auf meinem Lebenswege — gleich Deinen Heiligen, durch meines Herzens aufrichtige Liebe, die ich Dir schenke!
Amen.


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