Hl. Maximilian Kolbe

Einer der bekanntesten Märtyrer des 20. Jahrhunderts ist polnischer Franziskaner-Minoritenpater Maximilian Maria Kolbe, der im Jahr 1941 in Auschwitz ermordet wurde.

Portrait: Heiliger Maximilian Kolbe

Wer war der hl. Maximilian Kolbe

Maximilian Maria Kolbe wurde als Rajmund Kolbe am 7. Januar 1894 bei Lodz in Polen in einer Arbeiterfamilie geboren. Schon im Alter von 17 Jahren trat er dem Orden der Franziskaner-Minoriten bei und wurde nach Rom zum Studium geschickt, wo er im Jahr 1918 die Priesterweihe empfing. Am 16. Oktober 2017 gründete Maximilian Kolbe die Militia Immaculata (Ritterschaft der Unbefleckten), nachdem er zuvor Augenzeuge der Zweihundertjahrfeier der Freimaurer auf dem Petersplatz war. Nach seiner Rückkehr aus Rom, widmete er sich in den folgenden Jahren neben seiner Arbeit am Priesterseminar der Franziskaner in Krakau besonders einer publizistischen Tätigkeit als Herausgeber christlicher Zeitschriften zur Verbreitung des Glaubens. In den Jahren von 1930 bis 1936 war er zwischenzeitlich als Missionar in Japan tätig. Im Anschluss an seine Rückkehr nahm er sein Wirken in Krakau wieder auf. Aufgrund seiner provokanten Predigten gegen die nationalsozialistische Ideologie wurde Maximilian Kolbe im mittlerweile besetzten Polen am 14. Februar 1941 verhaftet und nach kurzem Aufenthalt im Warschauer Zentralgefängnis in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert. Hier ging er freiwillig in den Hungerbunker, um auf diese Weise das Leben eines Familienvaters zu retten. Maximilian Kolbe starb schließlich am 14. August 1941 durch das Verabreichen der Todesspritze.
Papst Paul VI. sprach den Minoritenpater am 17. Oktober 1971 selig. Die Heiligsprechung erfolgte schließlich durch Papst Johannes Paul II. am 10. Oktober 1982. Seinen Gedenktag begeht die Kirche alljährlich am 14. August. Maximilian Kolbe wird als Schutzpatron Journalisten, der Funkamateure und des Internets verehrt.


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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=PPq2ZOpkC0Y

Introitus: „Me exspectaverunt“ als gregorianischer Choral zum Anhören


Gebete vom Hl. Maximilian Kolbe

Eine Auswahl schöner und bekannter Gebete, die von Maximilian Kolbe verfasst worden sind:

Gebet zur Himmelskönigin

Maria, Königin des Himmels und der Erde,
ich weiß, dass ich nicht würdig bin,
mich dir zu nähern.
Doch da ich dich so sehr liebe,
wage ich es, dich zu bitten,
du mögest so gütig sein
und mir erklären, wer du bist.
Ich möchte dich immer besser kennenlernen,
damit ich dich immer mehr lieben
und ehren kann.
Und ich möchte auch anderen mitteilen,
wer du bist,
damit immer mehr Menschen
dich immer besser kennen und inniger lieben,
damit du die Königin aller Herzen sein kannst,
aller Herzen, die hier auf Erden schlagen.
Einige kennen nicht einmal deinen Namen,
andere wagen es nicht, auf dich zu schauen,
andere glauben, auch ohne dich
das Ziel ihres Lebens erreichen zu können.
Es gibt viele Menschen, die dich lieben,
aber es gibt wenige, die aus Liebe zu dir
zu allem bereit sind.
Wann wirst du in allen Herzen Königin sein?
Wenn die Bewohner dieser Erde
dich als Mutter anerkennen,
wenn der Vater im Himmel wirklich Vater sein kann
und alle Menschen sich als Geschwister fühlen.
Amen.


Gebet zur Muttergottes

Lass mich Dich loben, o Heiligste Jungfrau Maria.

Erlaube, dass ich Dich in meinem Namen lobe.
Erlaube, dass ich für Dich und nur für Dich lebe,
arbeite, leide, mich verzehre und sterbe.

Erlaube, dass ich die ganze Welt zu Dir herbei führe.
Erlaube, dass ich zur noch größeren,
zur größtmöglichen Erhöhung Deiner beitrage.

Erlaube, dass ich Dir solche Ehre bringe,
wie sie Dir noch niemand gebracht hat.

Erlaube, dass mich die anderen
im Eifer um Deine Erhöhung überholen,
und ich sie – so dass im edlen Wettstreit Deine Ehre
sich immer tiefer entfalte, immer mächtiger werde,
so wie es Dieser erwartet,
der Dich so unsagbar über alle Wesen erhoben hat.

In Dir selbst wurde Gott unvergleichlich mehr verherrlicht,
als in allen seinen Heiligen.
Für Dich hat Gott die Welt erschaffen.
Für Dich hat Gott auch mich zum Dasein berufen.
Woher so viel Glück für mich?
O, lass mich Dich loben, o Heiligste Jungfrau Maria!


Weihe an Maria

Königin des Himmels und der Erde, Zuflucht der Sünder und unsere Mutter, die uns so sehr liebt und welcher Gott die ganze Ordnung der Barmherzigkeit anvertraut hat!
Ich, N.N., unwürdiger Sünder, werfe mich zu deinen Füßen nieder und flehe dich aus tiefstem Herzen an: würdige dich, mich ganz und gar als dein Gut und dein Eigentum anzunehmen. Was dir gefällt, mache mit mir, mit allen Fähigkeiten meiner Seele und meines Leibes, mit meinem ganzen Leben, mit meinem Tod und meiner Ewigkeit.
Bestimme ganz über mich, so wie du es willst, auf dass sich erfülle, was von dir gesagt ist: „Sie wird der Schlange das Haupt zertreten“ – und ebenso: „Du allein hast alle Häresien auf der ganzen Welt besiegt.“
Mach, dass ich in deinen unbefleckten und erbarmungsvollen Händen ein Werkzeug sei das dir dient, um so viel als möglich deine Ehre zu vermehren in so vielen abgefallenen und lauen Seelen. So wird sich immer mehr das milde Königtum des heiligsten Herzens Jesu verbreiten. Denn wo du eintrittst, da erflehst du die Gnade der Bekehrung und der Heiligung, denn vom heiligsten Herzen Jesu gelangen zu uns alle Gnaden nur durch deine Hände.
Gewähre mir, dich zu preisen, o heiligste Jungfrau, gib mir Macht gegen deine Feinde.


Leben für Leben - Maximilian Kolbe
Maximilian Kolbe: Vergesst die Liebe nicht
Gregorianische Gesänge

Quellen:

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Letzte Aktualisierung am 6.08.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API