Quatember

Unter Quatember werden in der römisch-katholischen Kirche die viermal im Jahr stattfindende Bußtage im Kirchenjahr bezeichnet, die durch Fasten, Abstinenz, Gebet und Almosengeben geprägt sind. Das Wort „Quatember“ kommt vom lateinischen „ieiunia quattuor temporum“ und läasst sich mit „Fasten der vier (Jahres)zeiten“ übersetzen. Ihren Ursprung haben die Quatemberwochen vermutlich in Rom und reichen auf das 3. zurück. Die zeitliche Einordnung fällt mit dem Beginn der vier Jahreszeiten zusammen.


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Nach aktuellem deutschen Regionalkalender liegen die Quatemberwochen für den ordentlichen Ritus wie folgt:

  1. erste Fastenwoche (Frühlingsquatember),
  2. Woche vor Pfingsten (Sommerquatember),
  3. erste Oktoberwoche (Herbstquatember),
  4. erste Adventswoche (Winterquatember)

In diesen Wochen gelten die Quatembertage Mittwoch, Freitag und Samstag als Fasttage.

In der außerordentlichen Form des römischen Ritus folgende die Quatembertage (Mittwoch, Freitag und Samstag) auf folgende kirchliche Anlässe:

  1. nach dem Fest der hl. Luzia (13. Dezember)
  2. nach Aschermittwoch
  3. nach Pfingsten
  4. nach dem 17. September

In der kirchlichen Liturgie besitzen diese Tage eigene Messformulare.


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