Eucharistie

„Das das Opfer unseres Herrn am Kreuz das Alpha und Omega der christlichen Heilsökonomie ist, steht das eucharistische Opfer im Mittelpunkt der kosmischen Wirklichkeit, zu der jedes Geistwesen in Beziehung steht. Jeder Engel und jeder Mensch steht in einer bestimmten Beziehung – entweder der Erlösung oder der Verdammnis – zum ‘Brot der Engel’, zu Jesus Christus in seinem Fleisch und Blut.“ (Peter Kwasniewski) Die Eucharistie (von griech. „eucharistia“ → „Danksagung“) ist ein anderer Begriff für das Messopfer, also die unblutige Erneuerung des Kreuzesopfers in jeder Heiligen Messe und bildet zugleich deren Zentrum. Dieses ist ein wahres Opfer der Anbetung, des Dankes, der Sühne und der Bitte. Es wird vom geweihten Priester dargebracht, der hier in „persona Christi“ („an der Stelle Christi“) handelt. Die unblutige Hinopferung des göttlichen Opferlamms Jesus Christus kommt „auf geheimnisvolle Weise durch die Trennung der heiligen Gestalten und durch ihre Darbringung an den ewigen Vater zum Ausdruck“. Mit jeder gefeierten hl. Messe kommen die besonderen Früchte des Kreuzesopfers der Kirche zugute, sei es für die Gläubigen, die Armen Seelen im Fegefeuer, zur Ehre der Heiligen im Himmel sowie zum Heil für die gesamte Welt.
Das Wort „Eucharistie“ bezeichnet ebenfalls auch die eucharistische Speise (Kommunion), also die gewandelten Opfergaben von Brot und Wein in das Fleisch und Blut Jesu Christi. Mehr Infos zur hl. Kommunion…



Quellen:

  • Kwasniewski, Peter A.: Neuanfang inmitten der Krise. Die heilige Liturgie, die traditionelle lateinische Messe und die Erneuerung der Kirche; Tremsbüttel 2017, S. 151, 199.
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Letzte Aktualisierung am 8.12.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API


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