Anamnese

Bei der Anamnese (von altgriech. „anámnēsis“ → „Erinnerung“) handelt es sich um das feierliche Gedächtnis der Heilstaten Gottes in Christus (Tod, Auferstehung sowie sein gesamtes Heilshandeln) bei der Feier der Eucharistie. Die Anamnese beginnt in der Heiligen Messe (hier mit Bezug auf den klassischen römischen Kanon) mit der Präfation, gefolgt vom Sanctus (wird nach dem Sanctus durch Einschübe unterbrochen), erreicht ihren Höhepunkt im Einsetzungsbericht („Qui pridie…“) sowie in den sich anschließenden Wandlungsworten und mündet schließlich im Gedächtnis des Erlösungswerkes Christi ((„Unde et memores…“).


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