Gibt es einen Gott?

Die Frage nach der Existenz Gottes stellt sich vermutlich jeder Mensch irgendwann einmal im Laufe seines Lebens. Und wenn es Gott wirklich gibt, woher weiß ich das? Letztlich bleibt diese Frage immer eine Glaubenssache. In den vergangenen Jahrhunderten haben viele Philosophen und Theologen (z.B. Aristoteles, Anselm von Canterbury, Thomas von Aquin, René Descartes, Baruch de Spinoza, Blaise Pascal oder Gottfried Wilhelm Leibniz) versucht Gott zu beweisen und dazu entsprechende Gottesbeweise aufgestellt. Niemandem ist bislang jedoch ein endgültiger Beweis gelungen. Allerdings konnte umgekehrt auch niemand einen endgültigen Beweis liefern, dass es Gott nicht gibt (Richard Dawkins ebenfalls nicht). Es existieren jedoch eine Vielzahl von Hinweisen, die es wahrscheinlicher machen, dass es einen Gott gibt.

Im Grunde habe ich erkannt, dass ich – um Atheist zu bleiben – glauben muss, dass Nichts Alles produziert; Nichtlebendes produziert Leben; Zufälligkeit produziert Detail; Chaos produziert Wissen/Information; Unbewusstes produziert Bewusstes; Bedeutungslosigkeit produziert Bedeutung. Solche Glaubenshürden waren einfach für mich zu groß zu überwinden, insbesondere im Licht der Bestätigung für die Existenz von Gott… In anderen Worten gesagt: in meiner Bewertung über die christliche Weltanschauung, entspricht diese viel besser der Gesamtheit der Beweiskraft, als die atheistische Weltanschauung.“ (Lee Strobel)


Gott: Eine kleine Geschichte des Größten
Angebot Willow Tree 27158 Figur Gebet des Friedens, 3,8 x 3,8 x 10,2 cm

Lässt sich die Existenz Gottes beweisen?

Gott hat genügend Spuren in der Welt hinterlassen, die seine Existenz erahnen lassen. Der bekannte Einwurf, warum Gott, sofern es ihn gibt, Leid in der Welt zulässt, wird übrigens in einem eigenen Artikel näher betrachtet. Nur soviel an dieser Stelle: Der Mensch ist mit einem freien Willen ausgestattet, den Gott auch entsprechend respektiert mit allen dazugehörigen Konsequenzen. Eine Reihe verschiedener Gedanken zur Existenz Gottes:

  • Der universelle Glaube an einen Gott ist bei allen Völkern und Kulturen bereits seit frühester Zeit vorhanden, wenn auch in unterschiedlicher Art und Weise.
  • Die moderne Wissenschaft nimmt den Urknall als Initialzündung für die Entstehung des Universums an? Was aber ist wiederum die Ursache für den Urknall?
  • Gesetze haben eigentlich immer einen Urheber, warum dann nicht auch die Naturgesetze? War dieser Urheber vielleicht Gott?
  • Die Komplexität sowohl des Universums als auch unseres Planeten Erde, kann für uns ein Hinweis sein, dass es einen intelligenten Schöpfer dahinter geben muss. Besonders die perfekte Feinjustierung des Universums durch die unterschiedlichen physikalischen Konstanten lassen die Existenz eines Weltbaumeisters vermuten. Wenn diese Konstanten nur minimal abweichen würden, so wäre das Leben, wie wir es kennen, unmöglich.
  • Die Entscheidungsfähigkeit von Gut und Böse lässt sich nicht biologisch erklären. Alle Menschen besitzen ein Grundverständnis dafür, was richtig und was falsch ist. Auch liefert uns die Evolutionstheorie keine Antwort auf Liebe, Pflichtbewusstsein und Mitgefühl. Woher stammen diese Erkenntnisse und inneren Regungen?
  • Wenn wir annehmen, dass es keinen Gott gibt, dann ist unser Leben absolut sinnlos und der Inhalt unseres Handelns ist eigentlich völlig egal, weil wir sowieso im Nichts verschwinden. Es gäbe auch keine Hoffnung, dass die unzähligen nicht bestraften Ungerechtigkeiten der Menschen jemals ausgeglichen werden.

Diese Tatsachen geben uns einen Hinweis darauf, dass es höchstwahrscheinlich einen Gott gibt. Ebenfalls gibt es weitere Gründe, die vermuten lassen, dass es einen Gott gibt:

Das logische, philosophische Denken schließt aus der Tatsache, dass die Welt weder zufällig noch ewig ist, auf eine Schöpfung der Welt, d. i. Gott. Dieser logische Schluss findet seine Bekräftigung durch die Naturphilosophie, welche aus Ordnung, Zweckmäßigkeit und Harmonie in der Welt auf eine intelligente, persönliche Weltursache, d. i. Gott, schließt. Nicht minder findet auch ferner die Psychologie in der menschlichen Seele immanente, unaustilgbare, d. i. nicht selbst erschaffene oder anerzogene Gesetze, wie das Denk- oder Sittengesetz, deren Vorhandensein auf einen geistigen Urheber, übermenschlichen Gesetzgeber, d. i. Gott, hinweist.

Natürlich bleibt es letztlich unserer persönlichen Entscheidung überlassen, ob wir an einen Gott glauben wollen oder nicht. Für den großen französischen Philosoph Blaise Pascal (1623-1662) war jedoch aufgrund seiner Wahrscheinlichkeitsberechnung klar, es ist besser an einen Gott zu glauben, weil der Gewinn stets größer sein wird. Darüber hinaus gibt es natürlich eine Vielzahl weiterer Hinweise für Gott.

Wer mehr Argumente für die Existenz Gottes sucht, wird hier fündig:
250 Beweise für Gottes Existenz


Angebot GILIND Frauen der Männer Schwarze hölzerne Rosenbeet-Korn-Korn-Halskette mit Kreuz + Geschenk-Beutel
Gregorianische Gesänge
Der letzte Gottesbeweis

Quellen:


Jetzt bewerten!
(Gesamt: 1 / Durchschnitt: 5)

Letzte Aktualisierung am 15.12.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API