Adventsgebete

Eine Stimme ruft in der Wüste: Bereitet dem Herrn den Weg! Ebnet ihm die Straßen!“ (Lk 3, 1-6)

Der Advent (von lat. „adventus“ → „Ankunft“) ist die vierwöchige Zeit des Warten auf die Ankunft des Gottessohnes Jesus Christus. Sie ist traditionell eine Zeit der Buße und Umkehr (ähnlich zur 40-tägigen Fastenzeit vor Ostern), die der Vorbereitung auf Weihnachten, dem Hochfest der Geburt des Herrn. Die Adventszeit ist einerseits Rückblick in die Vergangenheit des Volkes Israel und dessen Warten auf den geweissagten Messias und Erlöser. Andererseits ist sie gegenwärtige Begegnung mit dem bereits in die Welt gekommenen Jesus Christus (in Wort, Sakrament sowie im Nächsten). Schließlich ist der Advent auch Vorbereitung auf die zukünftige Ankunft Jesu als Weltenrichter am Ende der Zeiten. Wir haben eine Auswahl geeigneter und beliebter Gebete für die Adventszeit zusammengestellt:

Advent – Zeit der Vorbereitung

Gott des Lebens und des Friedens.
In dir leben wir, bewegen uns und sind wir.
Wir bitten dich,
lass die Zeit der Vorbereitung auf Weihnachten
eine sinnvolle Zeit für uns sein,
in der wir zum Wesentlichen zurückkehren.
Lass uns aufmerksam sein für die Menschen um uns
und für dein Wort, das du für uns hast.
Heute und alle Tage unseres Lebens.

Amen.


Vorfreude

Herr Jesus Christus,
das Fest deiner Geburt steht vor der Tür.
Du hast mit deiner Menschwerdung
Licht und Freude in das Dunkel unserer Welt gebracht.
Hilf uns diese Zeit der Vorbereitung
sinnvoll zu nutzen.
Mache uns jeden Tag offen für deine Worte!
Schenke uns die Einsicht zu Umkehr und Buße,
und gib uns die Stärke deinen Willen zu tun!
Lass uns die Boten für das Licht
deiner frohen Botschaft für diese Welt sein.

Amen.


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Komm, Erlöser der Völker

Der Hymnus „Veni redemptor gentium“ (zu deutsch: „Komm, Erlöser der Völker“), der nach seinen lateinischen Anfangsworten benannt wurde, gehört zu den ältesten Gesängen der Adventszeit. Sein Verfasser ist der hl. Ambrosius von Mailand (339-397). Der Adventhymnus verfügt über acht Strophen, wobei die trinitarische Doxologie erst im Mittelalter hinzugefügt wurde, während die eigentliche Anfangsstrophe „Intende qui regis Israel“ (Psalm 80) wegfiel. Das beliebte deutsche Adventslied „Nun komm, der Heiden Heiland“, welches Martin Luther (1483–1546) verfasst hat und von Johann Sebastian Bach (1685-1750) vertont wurde, ist eine Übertragung dieses altkirchlichen Hymnus.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=CtRa6kYoQLY

Der Adventshymnus „Veni redemptor gentium“ als Gregorianischer Choral zum Anhören

Deutsch:

Merke auf, der du Israel regierst,
der du auf Kerubim thronst,
erscheine vor Ephraim,
erwecke deine Macht und komm!

Komm, Erlöser der Völker,
offenbare die Geburt der Jungfrau.
Es staune alle Welt:
Eine solche Geburt ist Gottes würdig.

Nicht aus dem Samen eines Mannes,
sondern durch geheimnisvollen Hauch
ist das Wort Gottes Fleisch geworden,
und die Frucht des Leibes ist erblüht.

Der Leib der Jungfrau schwillt an,
der Riegel der Scham verbleibt,
die Tugendstandarten blitzen auf,
Gott weilt im Tempel.

Es geht hervor aus seinem Brautgemach,
dem königlichen Thronsaal der Keuschheit,
der Gigant von zweifacher Natur,
um voll Eifer seinen Weg zu laufen.

Sein Ausgang führt vom Vater,
sein Heimgang führt zum Vater,
sein Hinweg bis zur Unterwelt,
sein Rückweg zum Thron Gottes.

Wesensgleich dem ewigen Vater,
rüste dich mit dem Siegeszeichen über das Fleisch,
indem du das Schwache unseres Leibes
mit unvergänglicher Kraft stärkst.

Nun erstrahlt deine Krippe,
und die Nacht atmet das neue Licht,
das keine Nacht trüben möge
und durch steten Glauben leuchte.

Latein:

Intende, qui regis Israel,
super Cherubim qui sedes,
appare Ephraem coram,
excita potentiam tuam et veni.

Veni, redemptor gentium,
ostende partum virginis.
Miretur omne saeculum:
talis decet partus Deum.

Non ex virili semine,
sed mystico spiramine
verbum Dei factum est caro
fructusque ventris floruit.

Alvus tumescit virginis,
claustrum pudoris permanet,
vexilla virtutum micant,
versatur in templo Deus.

Procedit e thalamo suo,
pudoris aula regia,
geminae gigans substantiae,
alacris ut currat viam.

Egressus eius a Patre,
regressus eius ad Patrem;
excursus usque ad inferos,
recursus ad sedem Dei.

Aequalis aeterno Patri,
carnis tropaeo cingere
infirma nostri corporis
virtute firmans perpeti.

Praesepe iam fulget tuum
lumenque nox spirat novum,
quod nulla nox interpolet
fideque iugi luceat.


Umkehr

Himmlischer Vater,
du hast deinen Sohn Jesus Christus in unsere
Welt gesandt, damit er ihr die Erlösung schenke.
Danke für diese großartige Wohltat, die du
uns damit erwiesen hast!
Hilf uns dabei, dass wir besonders
in diesen Tagen des Advents uns
das Erlösungsgeschehen bewusst werden.
Erleuchte unsere Herzen mit deinem Heiligen Geist,
auf dass wir unsere Sünden und Fehler erkennen,
und mache uns bereit zu Umkehr und Buße.
Lass uns diese Zeit des Wartens auf die
Ankunft deines Sohnes mit Gebet und Fasten
würdig begehen,
und schenke uns deinen Frieden.

Amen.


Hört, eine helle Stimme ruft

Hört, eine helle Stimme ruft
und dringt durch Nacht und Finsternis:
Wacht auf und lasset Traum und Schlaf –
am Himmel leuchtet Christus auf.

Dies ist der Hoffnung lichte Zeit;
der Morgen kommt, der Tag bricht an:
Ein neuer Stern geht strahlend auf,
vor dessen Schein das Dunkel flieht.

Vom Himmel wird als Lamm gesandt,
der alle Sünde auf sich nimmt.
Wir blicken gläubig zu ihm auf
und bitten ihn um sein Verzeihn,

daß, wenn im Licht er wiederkommt,
sein Glanz die Welt mit Schrecken schlägt,
er nicht die Sünde strafend rächt,
uns liebend vielmehr bei sich birgt.

Ruhm, Ehre, Macht und Herrlichkeit
sei Gott dem Vater und dem Sohn,
dem Geiste, der uns Beistand ist,
durch alle Zeit und Ewigkeit. Amen.

Hymnus der Laudes im Advent


Conditor alme siderum

Bei „Conditor Alme Siderum“ (zu deutsch: „Gott, heilger Schöpfer aller Stern“) handelt es sich um einen sehr alten Hymnus, dessen Ursprung bereits in der Spätantike (7. Jhrdt.) liegt. Der Autor des Textes ist nicht bekannt. Er zählt sicherlich zu den bekanntesten und schönsten Hymnen im Advent.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=wc2vV-v802s

Conditor alme siderum“ als Gregorianischer Gesang zum Anhören

Deutsch:

Gott, heilger Schöpfer aller Stern,
erleucht uns, die wir sind so fern,
dass wir erkennen Jesus Christ,
der für uns Mensch geworden ist.

Denn es ging dir zu Herzen sehr,
da wir gefangen waren schwer
und sollten gar des Todes sein;
drum nahm er auf sich Schuld und Pein.

Da sich die Welt zum Abend wandt’,
der Bräut’gam Christus ward gesandt.
Aus seiner Mutter Kämmerlein
ging er hervor als klarer Schein.

Gezeigt hat er sein’ gross’ Gewalt,
dass es in aller Welt erschallt,
sich beugen müssen alle Knie
im Himmel und auf Erden hie.

Wir bitten dich, o heil’ger Christ,
der du zukünftig Richter bist,
lehr uns zuvor dein’ Willen tun
und an dem Glauben nehmen zu.

Lob, Preis sei, Vater, deiner Kraft
und deinem Sohn, der all Ding schafft,
dem heilgen Tröster auch zugleich
so hier wie dort im Himmelreich.

Amen.

Latein:

Conditor alme siderum,
aeterna lux credentium,
Christe, redemptor omnium,
exaudi preces supplicum.

Qui condolens interitu
mortis perire saeculum,
salvasti mundum languidum,
donans reis remedium.

Vergente mundi vespere,
uti sponsus de thalamo,
egressus honestissima
virginis matris clausula.

Cuius forti potentiae
genu curvantur omnia;
caelestia, terrestria
nutu fatentur subdita.

Te Sancte, fide quaesumus,
venture iudex saeculi,
conserva nos in tempore
hostis a telo perfidi.

Laus, honor, virtus, gloria
Deo Patri cum Filio
Sancto simul Paraclito,
in sempiterna saecula.

Amen.


Rorate caeli desuper

Der adventliche Wechselgesang mit dem „Rorate, caeli desuper“ geht vermutlich auf Aurelius Prudentius Clemens (348-405) zurück. Der Vers „Rorate caeli desuper, et nubes pluant iustum“ stammt aus dem alttestamentlichen Buch Jesaja (Jes 45,8). Er bildet im Proprium des vierten Adventssonntags zusammen mit dem Psalm 19 (Ps 19,2) den Introitus.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=f06qdhO_sEY

Rorate caeli desuper“ als Gregorianischer Choral zum Anhören

Latein:

Rorate caeli desuper,
et nubes pluant justum.

Ne irascaris Domine,
ne ultra memineris iniquitatis:
ecce civitas Sancti facta est deserta:
Sion deserta facta est:
Jerusalem desolata est:
domus sanctificationis tuae et gloriae tuae,
ubi laudaverunt te patres nostri.

Rorate caeli desuper,
et nubes pluant justum.

Peccavimus, et facti sumus tamquam immundi nos,
et cecidimus quasi folium universi:
et iniquitates nostrae
quasi ventus abstulerunt nos:
abscondisti faciem tuam a nobis,
et allisisti nos in manu iniquitatis nostrae.

Rorate caeli desuper,
et nubes pluant justum.

Vide Domine afflictionem populi tui,
et mitte quem missurus es:
emitte Agnum dominatorem terrae,
de Petra deserti ad montem filiae Sion:
ut auferat ipse jugum captivitatis nostrae.

Rorate caeli desuper,
et nubes pluant justum.

Consolamini, consolamini, popule meus:
cito veniet salus tua:
quare maerore consumeris,
quia innovavit te dolor?
Salvabo te, noli timere,
ego enim sum Dominus Deus tuus,
Sanctus Israël, Redemptor tuus.

Rorate caeli desuper,
et nubes pluant justum.

Deutsch:

Tauet Himmel, von oben,
ihr Wolken, regnet den Gerechten.

Zürne nicht länger, Herr,
nicht länger gedenke unserer Missetaten.
Siehe, die Heilige Stadt ist zur Wüste geworden,
Zion ist zur Wüste geworden.
Jerusalem ist verödet,
das Haus deiner Heiligung und deiner Herrlichkeit,
wo dich gepriesen haben unsere Väter.

Tauet Himmel, von oben,
ihr Wolken, regnet den Gerechten.

Wir haben gesündigt und sind unrein geworden
und sind gefallen wie ein Blatt,
und unsere Missetaten haben
uns wie der Wind fortgetragen.
du hast dein Antlitz verborgen vor uns
und uns zerschmettert durch die Wucht unserer Schuld.

Tauet Himmel, von oben,
ihr Wolken, regnet den Gerechten.

Sieh an, Herr, die Betrübnis deines Volkes,
und sende, den du senden willst.
Sende aus das Lamm, den Beherrscher der Erde,
vom Felsen der Wüste zum Berg der Tochter Zion,
dass es hinwegnehme das Joch unserer Knechtschaft.

Tauet Himmel, von oben,
ihr Wolken, regnet den Gerechten.

Tröstet, tröstet, mein Volk!
Bald wird kommen dein Heil.
Warum verzehrst du dich in Trauer,
weil sich erneuert hat dein Schmerz?
Ich werde dich retten, fürchte dich nicht.
Denn ich bin der Herr, dein Gott,
der Heilige Israels, dein Erlöser.

Tauet Himmel, von oben,
ihr Wolken, regnet den Gerechten.


Der Trost der Welt

Wo bleibst du, Trost der ganzen Welt?
Herberg’ ist dir schon längst bestellt.
Verlangend sieht ein jedes dich
Und öffnet deinem Segen sich.

Geuß Vater ihn gewaltig aus,
Gib Ihn aus deinem Arm heraus.
Nur Unschuld, Lieb’ und süße Scham
Hielt Ihn, dass Er nicht längst schon kam.

Treib Ihn von dir in unsern Arm,
Dass er von deinem Hauch noch warm;
In schweren Wolken sammle Ihn
Und lass Ihn so herniederziehn.

In kühlen Strömen send’ Ihn her,
In Feuerflammen lodre Er,
In Luft und Öl, in Klang und Tau.
Durchdring’ Er unser Erde Bau.

So wird der heil’ge Kampf gekämpft,
So wird der Hölle Grimm gedämpft,
Und ewig blühend geht allhier
Das Paradies herfür.

Die Erde regt sich, grünt und lebt,
Des Geistes voll ein jeder strebt,
Den Heiland lieblich zu empfahn,
Und beut die volle Brust Ihm an.

Der Winter weicht, ein neues Jahr
Steht an der Krippe Hochaltar:
Es ist das erste Jahr der Welt,
Die sich das Kind erst selbst bestellt.

Die Augen sehn den Heiland wohl,
Und doch sind sie des Heilands voll,
Von Blumen ward sein Haupt geschmückt,
Daraus Er selbst holdselig blickt.

Er ist der Stern, Er ist die Sonn’,
Er ist des ew’gen Lebens Bronn,
Aus Kraut und Stein und Meer und Licht
Schimmert sein kindlich Angesicht.

In allen Dingen sein kindlich Tun,
Seine heiße Lieb’ wird nimmer ruhn,
Er schmiegt sich, seiner unbewusst,
Unendlich fest an jede Brust.

Ein Gott für und, ein Kind für sich,
Liebt Er uns all, herzinniglich,
Wird unser Speis’ und unser Trank,
Treusinn ist Ihm der liebste Dank.

Das Elend wächst je mehr und mehr,
Ein düstrer Gram bedrückt und sehr:
Lass, Vater, den Geliebten gehen,
Mit uns wirst du Ihn wiedersehn.

Novalis (1772-1801)


O komm, o komm, Immanuel! (Veni, veni, Emmanuel)

Eines der bekanntesten und ältesten Adventslieder ist „Veni, veni, Emmanuel“ (zu deutsch: „O komm, o komm, Immanuel!“), für das es den ersten schriftlichen Beleg in einem Kölner Gesangbuch aus dem Jahr 1710 gibt, aber seinen Ursprung vermutlich schon im 12. Jahrhundert hat. Es ist eine Paraphrase von fünf der sieben adventlichen O-Antiphonen.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=FR-oUzimkLI

Veni, veni, Emmanuel“ als Gesang zum Anhören

Deutsch:

Komm, komm, Immanuel!
Befreie das gefangene Israel,
das in der Verbannung wehklagt,
beraubt um Gottes Sohn.
Freue dich, freue dich,
Immanuel wird für dich, Israel, geboren.

Komm, o Spross des Jesse!
Aus des Feindes Klauen führe die Deinen heraus,
aus der Tiefe der Unterwelt,
aus dem Abgrund der Hölle.
Freue dich, freue dich,
Immanuel wird für dich, Israel, geboren.

Komm, komm, o Morgenstern!
Sonne uns bringend, wenn du nahst.
Vertreibe die Nebel der Nacht
und die schrecklichen Finsternisse des Todes!
Freue dich, freue dich,
Immanuel wird für dich, Israel, geboren.

Komm, Schlüssel Davids!
Schließe auf die himmlischen Reiche.
Mach sicher den Weg nach oben
und verschließe die Wege nach unten!
Freue dich, freue dich,
Immanuel wird für dich, Israel, geboren.

Komm, komm, Herr!
Deinem Volk gabst du das Gesetz
auf Sinais Gipfel
in erhabener Herrlichkeit.
Freue dich, freue dich,
Immanuel wird für dich, Israel, geboren.

Latein:

Veni, veni Emmanuel!
Captivum solve Israel!
Qui gemit in exilio,
Privatus Dei Filio,
Gaude, gaude, Emmanuel
Nascetur pro te, Israel.

Veni o Iesse virgula!
Ex hostis tuos ungula,
De specu tuos tartari
Educ, et antro barathri.
Gaude, gaude, Emmanuel
Nascetur pro te, Israel.

Veni, veni o oriens!
Solare nos adveniens,
Noctis depelle nebulas,
Dirasque mortis tenebras.
Gaude, gaude, Emmanuel
Nascetur pro te, Israel.

Veni clavis Davidica!
Regna reclude coelica,
Fac iter tutum superum,
Et claude vias inferum.
Gaude, gaude, Emmanuel
Nascetur pro te, Israel.

Veni, veni Adonai!
Qui populo in Sinai
Legem dedisti vertice,
In maiestate gloriae.
Gaude, gaude, Emmanuel
Nascetur pro te, Israel.


Erwartet den Herrn

Erwartet den Herrn,
steht als Knechte bereit an der Tür.
Schon jauchzt jeder Stern,
seht, er kommt, seht, er kommt, wir sind hier.
Komm, Herr Jesus, Maranatha.

Entzündet die Lampen, ihr Mägde,
erglühet im Geist
im Kommen des Ewig-Geliebten,
der Kyrios heißt.
Komm, Herr Jesus, Maranatha.

Du wirfst dein Feuer zur Erde
und willst, dass es brennt,
und wir sind der Mund,
der anbetend dein Kommen bekennt.
Komm, Herr Jesus, Maranatha.

Hymnus der Laudes im Advent


Avent  L'

Quellen:

  • Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift. Die Bibel. Studienausgabe. Psalmen und Neues Testament. Ökumenischer Text, Stuttgart 2016.
  • Hymnus – Conditor alme siderum; In: gregorien.info. Gregorianisches Repertoire, URL: https://gregorien.info/chant/id/1422/13/de (abgerufen am 05.04.2019)
  • Hymnus – Veni Redemptor gentium; In: gregorien.info. Gregorianisches Repertoire, URL: https://gregorien.info/chant/id/8432/13/de (abgerufen am 18.05.2019)
  • Intende qui regis Israel / Veni redemptor gentium; In: www.grabinski-online.de, URL: http://www.grabinski-online.de/div/veni.html (abgerufen am 18.05.2019)
  • Kleines Stundenbuch. Advent und Weihnachtszeit. Morgen- und Abendgebet der Kirche aus der Feier des Stundengebets für die katholischen Bistümer des deutschen Sprachgebietes; Freiburg im Breisgau 1982.
  • Läpple, Alfred: Kleines Lexikon des christlichen Brauchtums; Augsburg 1996, S. 25ff.
  • Zerfass, Alexander: Mysterium mirabile. Poesie, Theologie und Liturgie in den Hymnen des Ambrosius von Mailand zu den Christusfesten des Kirchenjahres; Tübingen 2008, S. 69ff.
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Letzte Aktualisierung am 13.11.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API